Neu im Kino

Auf der Suche nach einem „Lied von zwei Pferden“

Lexikon | aus FALTER 34/10 vom 25.08.2010

Eine reparaturbedürftige Pferdekopfgeige und das Versprechen, ein verloren geglaubtes Volkslied wiederzufinden, führen die Sängerin Urna auf eine Reise in die Äußere Mongolei. Mit ihr lernt der Zuschauer dieses fremde Land kennen: die Städte mit ihren Müllhalden ebenso wie herrliche, einzig von Hirten und Schafen besiedelte Landschaften. „Das Lied von den zwei Pferden“, der neue Film von Byambasuren Davaa, setzt fort, wo ihre „Geschichte vom weinenden Kamel“ (2003) endete: beim quasi Dokumentarischen mit Spielfilmdramaturgie. Was dabei herauskommt, ist das filmische Äquivalent zur sogenannten Weltmusik. Dabei von „Weltkino“ zu sprechen, wäre trotz manch witziger Szenen und beeindruckender Bilder allerdings vermessen. MO

Ab Fr in den Kinos (OmU im Votiv)


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