Tiere

Sommerplagen IV

Lexikon | aus FALTER 34/10 vom 25.08.2010

Schnaps und Schnecken, Bier und Beute,

Rum und Randale, das gibt’s heute

Feuerschwanz, Mittelalterband aus Erlangen

Dieser Sommer samt seinem Wetter ist zweifellos eine Plage, und diverse Lebewesen fühlen sich berufen, ihm nachzueifern. Das vom steten Wechsel zwischen warmen und kalten, feuchten und trockenen Tagen ermüdete Auge schweift nur matt über die einschlägigen Schlagzeilen mit Meldungen zum ausufernden Tierterror: „Bereits fünfte Kuhattacke in Österreich“, „Wie Terrorvögel töteten“ und „Ausgerissenes Känguru auf der Flucht“. Was ist nur los mit dieser Natur, gibt sie denn nie Ruhe, muss das alles wirklich sein?, fragen sich die Freunde des Kleinformats und finden dort auch die passende Überschrift: „Sie sind lautlos, sie sind schleimig und vor allem schier unersättlich“. Überraschenderweise geht es in diesem Artikel weder um Ausländer (zu laut) noch um Banker (zu glatt), sondern um eine Tiergruppe, bei der es geschlossene österreichweite Zustimmung


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