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Falter & Meinung | aus FALTER 34/10 vom 25.08.2010

Der Falter berichte zu wenig aus der Stadt, klagte unsere letzte Blattkritikerin. Kein Wunder, wenn das ganze Land in Korruption versinkt und bundesweit enthüllt werden muss. Da müssen wir raus.

Aber diese Woche gehen wir in den Mikrokosmos, und zwar total. Nina Horaczek, Florian Klenk und Robert Misik analysieren das Dilemma der Wiener Grünen. Die Partei war ja angetreten, in Wien mitzuregieren. Doch sie verzettelt sich und übersieht die wahren Nöte in der Vorstadt. Die dieswöchige Coverstory bildet den Auftakt zur Wien-Wahl-Berichterstattung des Falter.

Mit Wien beschäftigt sich auch das Feuilleton: Unser langjähriger Filmkritiker Michael Omasta trieb sich am Set von David Cronenbergs Crew herum. Die drehte vergangene Woche in Gumpendorf den Sigmund-Freud-Film „A Dangerous Method“ (S. 26). Wolfgang Kralicek würdigt den vergangene Woche verstorbenen Regisseur Christoph Schlingensief und dessen Schaffen in Wien (S. 24). Nur Matthias Dusini verließ die Stadt und interviewte den Maler Christian Ludwig Attersee in Salzburg (S. 22). Dieser feiert demnächst seinen Siebziger.

Stadtleben? Reist dorthin, wo einst die Vorstadt war. Unser Reporter Joseph Gepp besuchte eine Gasse in Favoriten, in der sich die Probleme und Errungenschaften dieser Stadt widerspiegeln (S. 31). Red


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