Von einem, der auszog, das Fleisch zu finden

Politik | aus FALTER 34/10 vom 25.08.2010

US-Bestsellerautor Jonathan Safran Foer möchte uns zum Vegetarismus bekehren – mit guten Argumenten

rezension: nina horaczek

Vielleicht liegt es daran, dass dieses Buch besser geschrieben ist als andere. Vielleicht hat es die bessere PR-Strategie. Vielleicht ist auch einfach nur die richtige Zeit für ein Thema gekommen, das andere schon seit vielen Jahren ansprechen.

Wie kann man sich ansonsten erklären, dass dem amerikanischen Schriftsteller Jonathan Safran Foer mit seinem neuen Buch „Tiere essen“ über die industrielle Massentierhaltung, das dieser Tage auf Deutsch erscheint, nicht nur ein Bestseller gelungen ist. Sondern auch ein Buch, das von Amerika ausgehend eine Debatte über die ethischen und ökologischen Aspekte des Fleischkonsums auslöst. „Ein US-Autor verdirbt uns den Appetit auf Fleisch“, klagt die Tageszeitung Die Welt.

Ein Vater mit einer Mission

Am Anfang steht die Naivität. Foer, ein 33-jähriger New Yorker jüdischer Abstammung, hatte schon mit „Alles ist erleuchtet“


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