Diese Woche haben wir gelernt

Tierische Stadt-Begebenheiten

Stadtleben | aus FALTER 34/10 vom 25.08.2010

... dass der Taubenschlag im Amtshaus ist. Mit einem Pilotprojekt will man nämlich in Meidling die Taubenpopulation regeln. Im Dachausbau für das liebe Federvieh gibt’s Wasser, Futter und Nachwuchskontrolle: Eier sollen aus den Nestern entnommen werden und durch Attrappen ersetzt werden. Oh, wie gemein.

… dass der Friedhof ein Lebensraum ist. Auf dem Friedhof Neustift am Walde will man jetzt seltene Tiere ansiedeln: Feuersalamander, Nachtschmetterlinge und Springfrösche sollen hier leben, für Reptilien hat man Stein- und Laubhaufen aufgeschüttet, das Biotop bei der Friedhofsgärtnerei wurde vergrößert. Es lebe der Ruralfriedhof!

… dass der Heldenplatz zur offiziellen Hundezone wird. Klingt toll, bedeutet aber wohl am anderen Ende der Leine eher eine Einschränkung. Bislang wurde nämlich das ganze Grün von Zwei- und Vierbeinern genutzt, ab spätestens 2011 gibt es eine eingezäunte, rund 1000 Quadratmeter große Exklusivfläche für Hunde.

... dass das Gürteltier weiß, groß und sehr plüschig ist. Für den Gürtel-Nightwalk, der diesen Samstag zum achten Mal entlang der Ausgehmeile zwischen 8., 16. und 17. Bezirk stattfindet, präsentierten die Veranstalter erstmals ein Maskottchen. Das „Gürteltier“ wird beim Straßenfestival angeblich auch mit von der Partie sein. Aber nicht umschubsen!

… dass Fledermäuse Wien lieben. Wien ist angeblich eine der fledermausreichsten Großstädte Europas. Genaue Zählungen sind offenbar schwierig. Aber immerhin: Von den 26 in Österreich vorkommenden Fledermausarten leben allein 21 hier – von der Mopsfledermaus über das Große Mausohr bis hin zum Kleinen Abendsegler.


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