Café Grubenblickturm

Stadtleben | aus FALTER 34/10 vom 25.08.2010

Der ÖBB-Caterer eröffnete ein Lokal an der Hauptbahnhofbaustelle

Lokalkritik: Florian Holzer

Mobilität und Essen, das ist eine faszinierende Kombination. Angefangen von archaischem Transportessen wie Trockenfleisch und Pemmikan bis hin zu den logistischen Meisterwerken eines veritablen Viergangmenüs im Rahmen eines First-Class-Fluges. Essen am Anfang einer Reise, während einer Reise und schließlich am Ende einer Reise ist irgendwie ganz was Besonderes und für Freaks (wie mich!) letztendlich das zumindest mittelfristige Ziel des Weges.

Leider hat es die ÖBB nie verstanden, das Magische dieser Nahrungsaufnahme auch nur annähernd zu kultivieren, im Gegenteil, in Bahnhofsrestaurants wurde man eher gedemütigt als sonst was, der einzige Ort, der zumindest Flair besaß, das Restaurant am Salzburger Hauptbahnhof, wurde im Zuge des Bahnhofsumbaus vernichtet.

Apropos Umbau. Der findet an der Stelle des früheren Südbahnhofs derzeit ja gerade in exemplarischem Ausmaß statt, so exemplarisch,


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