„Mehr leben“

Steiermark | aus FALTER 34/10 vom 25.08.2010

Die Autorin und Fotografin Valerie Fritsch versucht, für ihre Arbeit ganz nah dran zu sein

Porträt: Florian Labitsch

Die Reisestrapazen sind Valerie Fritsch noch anzumerken: „Ich bin müde, aber glücklich“, sagt sie, als sie zu Mittag sonnengebräunt ins Grazer Wirtshaus Propeller kommt. Erst um vier Uhr morgens kehrte die Autorin von einer vierwöchigen Asien-Reise zurück, von Kuala Lumpur ging es via Bangkok zurück nach Graz. In den letzten vier Monaten war Fritsch fast permanent unterwegs, steuerte bereits Peru, Bolivien und Moskau an, bevor der August in Thailand und Malaysia verbracht wurde. „Viel-Reisen ist nur eine Frage der Gewohnheit, so wie man lernt, mit Menschen umzugehen“, sagt sie mit leiser Stimme. Daher nehmen Reise-Eindrücke auch eine wichtige Rolle in ihren literarischen Arbeiten ein. So spielt der noch unveröffentlichte Roman „Die Verkörperungen“ in Paris, ebenfalls eine Reisestation der Literatin. Auszüge daraus gibt es jetzt auf der ORF-Hör- und

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