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IT-Kolumne

Medien | Ingrid Brodnig | aus FALTER 35/10 vom 01.09.2010

OMG! Oh my god! Ich bin schon so aufgeregt. In ein paar Wochen kommt endlich der Film über Facebook in die Kinos, Regie führt niemand Geringerer als David Fincher („Seven“, „Fight Club“). Im Thriller „The Social Network“ geht es um die turbulenten Anfangstage von Facebook, den milchbubigen Gründer Mark Zuckerberg und den Vorwurf, er habe die Idee des Freundschaftsportals geklaut. Nun spekulieren Medien, ob so ein Streifen erfolgreich sein kann. Interessieren sich die Leute für einen Film über eine Webseite? Natürlich tun sie das! Facebook ist eines der größten Medienphänomene und gehört für viele zum Alltag. In Wirklichkeit ist es ein Wunder, dass es nicht längst solche Filme gibt: Der rasante Aufstieg Googles, der Hype um Apple oder die Machtstrategien von Microsoft liefern genug Stoff für spannende Drehbücher. Im Vergleich zu diesen knallhart kalkulierenden Medienimperien wirken all die bleichen Vampire oder alternden Actionhelden, die über die Leinwand huschen, nur wie Memmen.


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