Möge die Nacht mit dir sein!

Stadtleben | aus FALTER 35/10 vom 01.09.2010

Jetzt ist sie da: Ab diesem Wochenende hat Wien die 24-Stunden-U-Bahn. Und was machen wir nun damit?

Bericht: Christopher Wurmdobler

Natürlich darf man jetzt kurz vor der Wahl bloß keinen beunruhigen. Alles sei sicher, es gehe ausschließlich um das „subjektive Sicherheitsgefühl“, erklärte SPÖ-Vizebürgermeisterin Renate Brauner dann auch vergangene Woche bei der Präsentation des Sicherheitskonzeptes, das Stadt und Polizei für die 24-Stunden-U-Bahn ausgearbeitet haben. Mit der Betonung auf „Gefühl“, sehr schön. Die Fahrgäste sollen sich „wohlfühlen“ im Untergrund, auch in der Nacht.

Zug fährt durch, heißt es ab diesem Wochenende – ein Resultat der Volksbefragung, die die Stadtregierung Anfang des Jahres veranstaltet hat, weil sie sich selbst offenbar nicht ganz sicher war, ob Wien überhaupt einen 24-Stunden-Verkehr (eine Idee der ÖVP übrigens) braucht. Tatsächlich ist die 24-Stunden-U-Bahn ja eine 50-Stunden-U-Bahn. In den Nächten von Freitag auf Samstag und


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