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Stadtleben | aus FALTER 35/10 vom 01.09.2010

Die Internetenzyklopädie Wikipedia sagt, dass es sich beim Salettl um ein kleines, meist offenes Gartenhaus in der Bauform eines Pavillons handelt und dass der Name vom italienischen saletta, kleiner Saal, kommt. In Wien ist das Salettl ein zwar selten gewordenes, aber immer noch typisches Phänomen großer Gastgärten, hier wurden Gesellschaften gegeben, es war quasi der Gastgarten für die, die aber schon gern irgendwie drinnen sitzen. Das Lustgartenhäuschen-Prinzip führte meistens zu einer besonders pittoresken Gestaltung und insgesamt ist ein Salettl so ziemlich das Lässigste, was man sich gastronomisch nur vorstellen kann.

Salettl Der Klassiker. Geliebt und gehasst, seit den 50ern von der örtlichen Jeunesse dorée heimgesucht, die dem Platz mitunter lange die Treue hält. Vielleicht hat sich auch deshalb die Karte kaum je geändert. Irgendwie Kult.

19., Hartäckerstr. 80, Tel. 479 22 22, tägl. 6.301.30 Uhr

La Mama Ehemaliger Eissalon in Hütteldorf, der Ende der 70er-Jahre mit


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