Vernissagen

Schöne Malerei: Die Guten ins Töpfchen

Lexikon | aus FALTER 35/10 vom 01.09.2010

Das Kuratieren ist eigentlich nicht sein Job, aber der Sammler Karl Heinz Essl erlaubt ihm dennoch freien Zugriff auf seine 7000 Kunstwerke starke Kollektion: Der Maler Albert Oehlen durfte im Essl Museum ganz nach seinem Gusto selektieren und betitelt sein ab 9. September präsentiertes Best-of mit „Schönes Klosterneuburg“. Wie viel Ironie der einstige Wegbegleiter von Martin Kippenberger in diese Schau gelegt hat, wird sich erst zeigen. Als eine Voraussetzung der Ausstellung nennt der 1954 geborene Künstler, dessen Bilder in Wien zuletzt in der Mumok-Schau „Bad Painting“ zu sehen waren, dass er keine eigenen Gemälde integrieren möchte. Im Katalog wird Oehlens Stöbern in den Depots im Sinne eines „Making of“ dokumentiert. NS

Essl Museum, Do 19.30; bis 30.1.


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