Neu im Kino

Rosa von Praunheims „New York Memories“

Lexikon | aus FALTER 36/10 vom 08.09.2010

Es ist 20 Jahre her, dass Rosa von Praunheim seinen Film „Überleben in New York“ drehte und damit als Regisseur weit über die Gay Community hinaus bekannt wurde. Anfang 2009 kehrte er mit der Kamera nach New York zurück, um die Protagonistinnen seines damaligen Films wiederzusehen und zu hören, wie es ihnen und der für ihn einst „schwulsten Stadt der Welt“ seither ergangen ist. „New York Memories“ heißt der neue Film, und er ist schlicht großartig. Wiedersehensfreude und Enttäuschung halten sich die Waage: Manhattan, befindet Praunheim, ist spießiger geworden, eine Insel fast nur mehr für reiche Leute, und dennoch … Ein lebensnaher, manchmal wehmütiger, manchmal vorsichtig hoffnungsvoller Filmessay, in dem sich persönliche Erinnerungen mit der Geschichte der Stadt und der Schwulenbewegung untrennbar verbinden. MO

Ab Fr im Top-Kino (OmU)


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