Neue Platten

Kurz besprochen

Lexikon | aus FALTER 36/10 vom 08.09.2010

Alte Musik

Camilla de Rossi: Santa Beatrice d’Este Ihr Geburtsdatum kennt man so wenig wie das ihres Todes. Wahrscheinlich stammte sie aus Rom, möglicherweise aus vornehmer Familie, vielleicht war sie Nonne. Womöglich hatte sie Verwandte in Wien, denn vermutlich kurz nach 1700 kam sie in die Kaiserstadt, wo sie vier Oratorien für Joseph I. schrieb. Diese Partituren sind das Einzige, das sich von Camilla de Rossi erhalten hat, und eine davon haben Musica Fiorita nun realisiert: die Geschichte der glaubenstreuen „Santa Beatrice d’Este“, dissonanzenreich in schmerzlich-schöne Musik gesetzt von einer so unbekannten wie begabten Komponistin des Barock. (ORF) CF

Pop

Eels: Tomorrow Morning Anfang des Jahres sang sich Mark Oliver Everett auf „End Times“ noch durch traurige Trennungsballaden, jetzt kehrt die Hoffnung zurück. Und zwar mit Hallo und Juche bzw. lässigen Lo-Fi-Beats und lieblichen Mitsumm-Melodien. Wobei natürlich auch die euphorischen Momente einen bitter-melancholischen


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