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Pressekolumne

Medien | Nina Horaczek | aus FALTER 36/10 vom 08.09.2010

Heinz-Christian Strache hat ein Problem. Keine drei Bier, kein Unterholz und auch sonst nichts, was direkt nach Walhalla führt. Sondern die „Wampe“. Eine solche hat die Kronen Zeitung beim FPÖ-Chef geortet. „Jedenfalls spannt das blütenweiße Hemd um die Bauchmitte“, ist zu lesen. Der freiheitliche Bauchumfang erklärt laut Krone so einiges: „Der putzige Wanst des FPÖ-Anführers wird auch der offensichtliche Grund gewesen sein, dass dessen im Frühsommer großspurig angekündigte Wahlkampftour durch Wiens Bäder abgesoffen ist.“ Logisch. Die simple Tatsache, dass es seit Beginn des Wahlkampfs fast durchgeschüttet hat, wird Strache doch nicht davon abhalten, einsam im Freibad wahlzukämpfen. Braucht es eine blaue Nulldiät? Nein, meint die Krone: „Straches Bäuchlein als sattes Symbol gewisser bürgerlicher Gesetztheit hat durchaus Beruhigendes. Zumal einem, der ausgezogen war, Bürgermeister in der Welthauptstadt der Hausmannskost zu werden, eine Wampe eigentlich ganz gut passt.“


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