Mehr davon:Weinhäuser

Stadtleben | aus FALTER 36/10 vom 08.09.2010

Es gibt ja nur mehr sehr wenige davon, und das macht es nicht leicht, diese gastronomische Kategorie genau zu definieren. Konkret: Sie ist eher unten angesiedelt, unter dem Eckbeisl, aber schon über dem Branntweiner. Das ursprüngliche Thema war der Wein eines speziellen Weinbauortes (Sooss, Poysdorf, Gols, Deutschkreutz ...), der hier in heurigenartigem Ambiente preiswert und ohne größeren Anspruch verabreicht wurde. Gekocht wurde und wird marginale Hausmannskost, eine Vitrine bietet womöglich diverse Wurststangen feil, aber zum Essen kommt man nicht wirklich her. Da noch eher zum Kartenspielen. Einige dieser Kleinode haben sich ihre Authentizität noch bewahrt, etwa diese:

Weinhaus Hochmayer Das beste Weinhaus der Stadt, von nachgerade norditalienischer Schönheit. Alles echt, alles Holz, alles alt, von den Blumerln an der Wand bis zum Gemälde im Extrastüberl. Weine aus Hadres. Kult.

11., Simmeringer Hauptstr. 42, Tel. 749 17 68, Di–Fr 8.30–21, Sa, So, Fei 8.30–13 Uhr

Zum Rebhuhn

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