Warenwelt

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Steiermark | Maria Motter | aus FALTER 36/10 vom 08.09.2010

Bio-Gemüse für Couch-Potatoes

Schade, dass die „Gemüsewerkstatt“ nur einen Tag in der Woche ihre hellen Ladentüren in der Leonhardstraße öffnet. Zu einladend sind die breiten Ladenfenster und ihre mit Stoffgras ausgelegten Auslagen. Da würde man gerne öfter Platz nehmen, Passanten beobachten, bis die nächste Straßenbahn vorbeizischt und eine hausgemachte Hokkaido-Kürbissuppe löffeln, wie sie Ernst Preininger zur Eröffnung ausgeschenkt hat. Doch Preiningers „Gemüsewerkstatt“ ist kein Laden und kein Lokal, sondern der Vereinssitz einer Plattform zur Vernetzung regionaler Biobäuerinnen und -bauern mit städtischen Konsumenten. Der Geograf Preininger hat den jungen Verein mit Kristina Stocker gegründet, weil er es satt hatte, dass sich die Lebensmittelbeschaffung in Graz großteils auf Einkäufe in Supermärkten beschränkt. „Der einzige Bio-Bauernmarkt ist bei der Landwirtschaftlichen Fachschule Alt-Grottenhof“, sagt Preininger. Dazu will die „Gemüsewerkstatt“


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