Tipp Klassik

Aufstieg und Fall des Gidon Kremer

Lexikon | aus FALTER 37/10 vom 15.09.2010

Ganz klassisch sowjetisch hat seine Geigerkarriere begonnen, mit Studium bei David Oistrach und vielen Wettbewerbssiegen, die ihn auch im Westen bekannt machten. Doch 1978 entschied sich Gidon Kremer (geb. 1947), nicht mehr in die UdSSR zurückzukehren. Er wandte sich zunehmend auch der Gegenwart zu, gründete das Kammermusikfestival Lockenhaus und das Ensemble Kremerata Baltica, mit dem der deutschstämmige Lette junge Musiker und Komponisten des Baltikums präsentiert. Und das ihn nun auch bei seinem mehr oder weniger autobiografischen Gesprächskonzert „Being Gidon Kremer – Der Aufstieg und Fall eines (klassischen) Musikers“ begleitet, einem „ernsthaft-humorvollen Plädoyer für die Musik“ mit Werken von Morricone, Bach, Schostakowitsch, Schubert u.v.a. cf

Theater an der Wien, Mo 19.30


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