Vernissagen

La Paloma, flieg für den Weltfrieden

Lexikon | aus FALTER 37/10 vom 15.09.2010

Auch wenn es heute nicht mehr oft Erwähnung findet: Pablo Picasso war zeitlebens überzeugter Kommunist. Mit der Ausstellung „Picasso: Friede und Freiheit“ werden nun die politisch konnotierten Bilder des spanischen Künstlers gezeigt, dessen Spätwerk bereits 2007 in der Albertina zu sehen war. Wiewohl schon alle Facetten des Jahrhundertkünstlers Picasso untersucht scheinen, wurde seinen Darstellung von Krieg und Frieden bisher noch weniger Aufmerksamkeit geschenkt. Die Schau führt das Genie als Historienmaler vor, der Bilder wie „Beinhaus“ oder „Massaker in Korea“ schuf. Während des Kalten Krieges setzte Picasso nicht auf Konfrontation, sondern auf Versöhnung: Seine weiße Taube schmückte Plakate der Friedensbewegung jener Zeit. Die Schau blickt auch über Briefe, Publikationen und Archivmaterial auf den politischen Picasso. NS

Albertina, Di 18.30; bis 16.1.


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