Neue Platten

Kurz besprochen

Lexikon | aus FALTER 37/10 vom 15.09.2010

Klassik

Dirk D’Ase: Trio d’Or u.a. Als Komponist ist Dirk D’Ase (geb. 1960) vor allem in der Oper daheim, und das hört man auch seinem neuen Album an, obwohl es kein Musiktheater, sondern ein Bregenzer Porträtkonzert dokumentiert: Sein Liederzyklus „Songs of a Redeeming Trumpet“ kompiliert expressive Bruchstücke einer Oper (Wiener Concert-Verein; Brigitte Pinter, Sopran), das Quartett Trio d’Or (zwei Violinen, Klarinette, Akkordeon) spielt bildhaft mit Klezmerelementen, und selbst sein als „Klangszene“ bezeichnetes Cello-Solo (Florian Berner) verwendet Material aus einer Don-Juan-Oper. (VMS) CF

Pop

Sascha Dive: Restless Nights Gut, Tracktitel wie „African Monster“ oder „Drums of the Jungle“ wirken bei einem Houseproduzenten aus Mitteleuropa ein wenig deplatziert. Fakt ist aber auch, dass der junge Deutsche Sascha Dive der erste einschlägige Musiker weißer Hautfarbe war, dem der erratische US-Genregott Moodymann einen Remix gewährt hat. Herr Dive versteht nicht


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