„Madame NGO“

Politik | aus FALTER 37/10 vom 15.09.2010

Susan George, Ikone und Gesicht der weltweiten Antiglobalisierungsbewegung, kommt nach Wien

Ankündigung: Isolde Charim

Die Antiglobalisierungsbewegung ist weit gestreut. Da gibt es NGOs, Netzwerke, Initiativen, einzelne Personen, die völlig unabhängig voneinander agieren und nur bei Bedarf sich zu so etwas wie einer Bewegung verdichten. „Zusammenschließen“ ginge da als Beschreibung schon zu weit. Umso erstaunlicher ist es, dass solche dezentrierten, lose organisierten und vielfältigen Initiativen eine gemeinsame Ikone haben: Susan George. Sie ist gewissermaßen das weltweite Gesicht der Antiglobals.

Sie selbst ist von der Bezeichnung „Antiglobalisierung“ nicht so angetan und bevorzugt es, von einer Bewegung für globale soziale Gerechtigkeit zu sprechen. George, 1934 in den USA geboren und in Paris lebend, ist Politologin und Autorin von erfolgreichen Büchern wie „Wie die anderen sterben. Die wahren Ursachen des Welthungers“ oder in jüngster Zeit „Change it! Anleitung


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