Land der Äcker, Land der Subventionen

Politik | aus FALTER 37/10 vom 15.09.2010

Die Subventionslandschaft für heimische Bauern ist ein Sumpf. Der Journalist und Autor Hans Weiss hat ihn durchwatet

Rezension: Valentin Ladstätter

Eigentlich kann ja alles überprüft werden. Die Daten sind öffentlich zugänglich. Nicht umsonst hat die EU eine Transparenzdatenbank gefordert. Dieser Forderung ist man auch in Österreich gerne nachgekommen. Schließlich flossen in diesem unserem Lande im Jahr 2008 rund 2,213 Milliarden Euro in Form von Subventionen in die Landwirtschaft. Und bei so einem riesigen Haufen Geld muss natürlich klar sein, woher es kommt und an wen es geht.

Hans Weiss, österreichischer Journalist und Autor, hat sich in seinem neuen Buch „Schwarzbuch Landwirtschaft“ auf die Suche nach dem Geld und seinen Empfängern gemacht. In acht Kapiteln durchpflügt er den Acker Österreich. Dabei beschäftigt er sich mit skurrilen Förderungen, illegalen Grundstücksdeals, der Hydra Raiffeisen, dem Bauernsterben und dem Bio-Witz.

Weiss führt dem Leser vor Augen, wie


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