Als auf der Wieden fast die Welt untergegangen wäre

Feuilleton | aus FALTER 37/10 vom 15.09.2010

Die DVD-Ära geht womöglich zu Ende. Aber kann Wiens beste Videothek, das Alphaville, nicht bitte, bitte trotzdem bleiben?!

Reportage: Maya McKechneay

Alphaville 1997–2010“ steht auf den Partezetteln, die in halbleeren Metallregalen liegen. Im Internet füllt sich das Kondolenzbuch: „Extrem deprimierend“, steht da. „Shattering news!!!“, „Schock“, aber auch „Talent knows when to stop!“. Vor 13 Jahren haben Norman Shetler und Georg Schneider Wiens beste Videothek gegründet. Auf zwei Stockwerken, endlich alles in der Originalversion! Neues, vor allem aus Asien und den USA, oft lange bevor die Filme ins österreichische Kino kamen. Was die Verleiher nicht besonders freute und eine Urheberrechtsklage nach sich zog.

Danach waren die Regale etwas leerer, das Alphaville aber nach wie vor der beste Ort für Leute, die mehr suchten als was Lustiges für den Feierabend.

Glaubt man Norman und Georg, ist die Ära der DVD vorbei. Und man muss ihnen glauben: Wer soll es wissen, wenn


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