„Einen Western hätte ich gerne gedreht“

Feuilleton | aus FALTER 37/10 vom 15.09.2010

Michael Haneke erklärt, warum er keine netten Filme macht und was er seinen Studenten auf den Weg zu geben versucht

Interview: Klaus Nüchtern

Spätestens seit seinem Film „Die Klavierspielerin“ (2001), der in Cannes den Großen Preis der Jury gewann, ist Michael Haneke eine weltweit anerkannte Größe des europäischen Kinos. Arbeiten wie „Caché“ (2005) und der zuletzt mit der Goldenen Palme ausgezeichnete Film „Das weiße Band“ (2009) festigten seinen Ruf und machten ihn zum bekanntesten Repräsentanten des österreichischen Kulturschaffens neben Elfriede Jelinek.

Dieser Tage beginnt Haneke nicht nur mit den Vorarbeiten zu seinem neuen Film, sondern auch mit seiner Lehrtätigkeit an der Wiener Filmakademie, wo er seit 2002 eine Professur für Regie innehat.

Falter: Sie treten demnächst bei einer Veranstaltung auf, die als Motto den Satz zitiert: „Gewalt und Gefühlskälte sind dominante Eigenschaften unserer neoliberalen Haifischgesellschaft“. Aber hallo!

Michael Haneke:


Diese Artikel könnten Sie auch interessieren:


Anzeige

Anzeige