Diese Woche haben wir gelernt

Bemerkenswerte Stadt-Begebenheiten

Stadtleben | aus FALTER 37/10 vom 15.09.2010

... dass in Favoriten, zwischen den Pavillons des Franz-Josef-Spitals, vergangene Woche eine neue Krankenpflegeschule eröffnet wurde. 600 Schüler und Schülerinnen werden hier ihre zwei- oder dreijährige Ausbildung absolvieren. Das Bauwerk selbst, von den Architekten Andreas Lichtblau und Susanna Wagner gestaltet, zeichnet sich ebenso durch sein raffiniertes Belüftungssystem aus wie durch die Art und Weise, wie es sich in sein Umfeld zwischen Krankenhauspark und Triester Straße einfügt.

… dass unter der Erde künftig vermehrt auch Fahrräder zu sehen sein werden. Bisher durfte man sie zu Stoßzeiten nicht in der U-Bahn transportieren. Jetzt gilt das zwar immer noch, aber die Wochenenden wurden ausgenommen.

... dass in der Innenstadt das geplante Stephansdom-Besucherzentrum vorläufig auf Eis liegt. Ein Anrainer hat laut Presse wegen der fehlenden Bauplatzwidmung gegen den Baubescheid berufen. Das 12-Millionen-Euro-Projekt ist wegen seiner Größe massiv umstritten und sieht vor, die Dombauhütte zusammen mit Shops unter die Erde zu legen. Jetzt ist die Bauoberbehörde am Wort.

... dass in der Josefstadt Handymasten hinter Ziegelimitat versteckt werden. Was Anrainern in der Schönborngasse als „Schornsteinreparatur“ verkauft wurde, war in Wirklichkeit die Aufstellung eines Masts und dessen sofortiges Verbergen hinter Platten mit Ziegelimitat. Für die Aufstellerfirma ist es laut Kurier normal, dass sich Masten ihrem Umfeld anpassen. Die Anrainer jedoch sprechen von Vertuschung und laufen Sturm: Eine Klage, wonach der Mast die erlaubte Bauhöhe überschreitet, wird gerade geprüft.


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