Mehr davon:Essen am Tennis

Stadtleben | aus FALTER 37/10 vom 15.09.2010

Tennis ist – behaupte ich jetzt einmal ganz keck – eigentlich kein Sport, sondern eher ein Spiel, und damit ist der soziale Aspekt essenziell. Und für das ganze Soziale braucht es natürlich Bühnen und neutrale Ebenen, und das ist dann eben das „Stüberl“. Das „Stüberl“ ist ohnehin das Wichtigste am Tennisplatz, gar nicht so wenige Tennisspieler und Platzbesucher, sagt man, seien primär dort anzutreffen. Dass sich das Tennisplatzessen in den vergangenen Jahren dramatisch von Toast-Gulaschsuppe-Würstel wegentwickelte, hat damit wahrscheinlich nichts zu tun, ist aber überaus angenehm.

LOB/Colony Club Das schillerndste Beispiel der neuen Tennis-Gastronomie: Vergangenen Sommer wurde der edle Colony-Club neu eröffnet und damit auch die dazugehörende Kantine. Da ein paar kulinarisch sehr interessierte Menschen nicht unwesentlich an dem Club beteiligt sind, wurde der wirklich sehr gute Danijel Duspara engagiert, sich hier um den Fisch und das Mediterrane zu kümmern. Sehr gut.


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