„Bei mir haben alle schon interveniert“

Steiermark | aus FALTER 37/10 vom 15.09.2010

Proporz oder Paranoia? Warum der Fachhochschul-Lehrgang für Journalismus in Graz nicht zur Ruhe kommt

Bericht: Thomas Wolkinger

Für die einen mag es bloß nach einem Streit unter Kollegen aussehen, der außer Kontrolle geraten ist. Für die anderen aber ist der Prozess, der dieser Tage in Graz verhandelt wird, Symptom eines tiefer wurzelnden Übels. Silvia Triebel, Richterin im arbeitsgerichtlichen Verfahren, in dem der Journalist Markus Blömeke die Kündigung durch seinen früheren Arbeitgeber, die Fachhochschule (FH) Joanneum, bekämpft, weil er gemobbt worden sei, kann es jedenfalls nicht fassen. Auch am zweiten Verhandlungstag kann sie nicht verstehen, wie aus einer Privatfehde ein Konflikt wurde, der sogar den Nationalrat beschäftigt. „Um Gottes willen!“, seufzt sie zwischendurch.

Der „Fall Blömeke“ ist eskaliert. Auch die Staatsanwaltschaft ist befasst, ihr Vorhabensbericht, der klären soll, ob gegen den Leiter des Studienganges Journalismus und Public Relations, Heinz


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