Die Welt, durch die Augen eines Liberalen betrachtet

Politik | aus FALTER 38/10 vom 22.09.2010

Vom Sturz MiloSevics über Europas Islam bis zu São Paulos Favelas: Der brillante Politologe Timothy Garton Ash legt alte Texte neu auf

Rezension: Michael Weiner

Zwittergewerbe zwischen Wissenschaft und Journalismus" - so nennt Timothy Garton Ash das Schreiben seiner analytischen Reportagen. In den Bibliotheken der Universitäten Oxford und Stanford arbeitet er sich in Regionen ein, die ihn interessieren, bereist sie ("trotz der neuen Technologien ist es immer noch am besten, vor Ort zu sein") und macht sich dort wie ein Reporter sein Bild. Daheim in Oxford und Stanford entstehen dann seine Texte, werden mit Kollegen und Studenten diskutiert und verfeinert und erscheinen in der New York Review of Books oder im Guardian. In "Jahrhundertwende" hat er eine Auswahl von Texten über die "Nullerjahre" aufgenommen.

Das Buch macht es einem nicht leicht: Es braucht einiges an Kraft, sich durch die 50 kaum zusammenhängenden Essays und Kommentare - die Themen reichen vom Sturz Slobodan Milosevics über


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