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Medien | aus FALTER 38/10 vom 22.09.2010

Niederlage der Blauen Im Konflikt mit FPÖ-Chef Heinz-Christian Strache feiert der ORF einen Etappensieg. Ein Gerichtsgutachten kommt zum Schluss, dass der ORF seine Bänder nicht manipuliert hat. Dies wirft Strache dem Sender vor. Laut dem Gutachten, das der Apa vorliegt, konnte der Experte weder in Bildabfolge noch in Ton Manipulationen finden. Strache hatte "Am Schauplatz"-Reporter Ed Moschitz, der zwei junge Skinheads für eine Reportage begleitet hatte, unterstellt, diese zu Nazi-Parolen aufgefordert zu haben. Als nichts dergleichen auf dem Band zu hören war, hatte Strache dem ORF Manipulation vorgeworfen.

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Tage lang streikten die Korrespondenten der deutschen taz, weil ihr Gehalt um ein Viertel gekürzt werden soll.

Rückkehr des Königs Harald Schmidt hat genug von den Personalspielen der ARD und kehrt mit seiner Late-Night-Show im September 2011 zu Sat 1 zurück. Schmidt hatte schon von 1995 bis 2003 für den Privatsender gearbeitet. Der Entertainer dürfte versucht haben, der ARD zuvorzukommen - diese verschiebt wegen des Engagements von RTL-Star Günther Jauch als Politiktalker diverse Sendungen.

Einstieg der Facebook-Rivalen Vier Studenten aus New York haben ein ambitioniertes Ziel: Sie wollen eine sichere Alternative zu Facebook bieten. Ihr Onlinedienst Diaspora nimmt langsam Gestalt an, der Quellcode des Programms wurde nun veröffentlicht. Wer technisch versiert ist, kann die Vorversion testen. Der Durchschnittsuser allerdings wird mit dem Quellcode wenig anfangen, er muss bis Oktober warten. Dann soll die erste Version für den Normalverbraucher erscheinen.


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