"Ein Song verändert in ein paar Sekunden die Welt"

Feuilleton | aus FALTER 38/10 vom 22.09.2010

Wozu noch mehr Lieder? Der große englische Popmusiker Lloyd Cole über Glanz und Elend des Songschreibens

Feature: Wolfgang Kralicek

Das amerikanische Fachmagazin Golf Digest veröffentlichte vor einiger Zeit ein Ranking der golfspielenden Musiker. Mit einem Handicap von 5,9 belegte Lloyd Cole den 14. Platz. In den Charts war der englische Singer/Songwriter schon lange nicht mehr so weit oben.

In den 80er-Jahren gehörte er mit seiner Band The Commotions zu Englands führenden Gitarrenpopdandys. Aber nachdem er 1989 in die USA übersiedelt war und eine Solokarriere gestartet hatte, konnte er an die Erfolge mit den Commotions nicht mehr anschließen.

Der 49-jährige Cole hat zwar immer noch eine treue Fangemeinde, aber längst keinen Majorvertrag mehr. Aus Kostengründen spielte er seine letzten Platten mehr oder weniger im Alleingang ein; für das aktuelle Album "Broken Record" aber ging er - erstmals seit zehn Jahren - wieder mit Band ins Studio; finanziert wurde die Produktion zum Teil von


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