Endlich ist mein Kopfweh weg"

Feuilleton | aus FALTER 38/10 vom 22.09.2010

Auf seinem neuen Album "Losing Sleep" bricht Edwyn Collins mit der eigenen Vergangenheit vor seinem Schlaganfall

Begegnung: Robert Rotifer

Zu viel Zeug ist hier", sagt Grace Maxwell, während sie sich einen Weg zwischen herumliegenden Gitarren - jede einzelne davon ein Sammlerstück - durch den Vorraum der West Heath Studios bahnt. "Lasst mich etwas über das Leben erzählen, das ich einmal hatte. Ich habe eine Existenz ohne Eigentum geführt. Man hätte mir jederzeit alles wegnehmen können. Alles, was ich hatte, waren ein paar Platten ..." "Countryalben, Grace!", wirft Edwyn Collins neckisch ein. "Es waren Countryalben ..."

Seit seinem Schlaganfall vor mehr als fünf Jahren, der ihn zeitweilig im Koma und schließlich - nach einer schweren Virusinfektion und sechs Monaten im Spital - halbseitig gelähmt hinterließ, hat Grace den Mann ihres Lebens betreut, mit ihm gemeinsam wieder das Gehen, das Sprechen und das Musikmachen gelernt. Sogar ein berührendes Buch hat sie darüber geschrieben:


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