Landtagswahl Wien 2010

Nächste Station: Zukunft

Stadtleben | aus FALTER 38/10 vom 22.09.2010

Wenige Fahrräder. Gute Öffis. Aber viele Autos. Ein verkehrspolitischer Rundblick zur bevorstehenden Wienwahl

Bilanz: Joseph Gepp

Wer wissen will, wo Wiens Autoverkehr wirklich nervt, der könnte zum Beispiel auf die Ringstraße gehen und versuchen, ein Foto vom Parlamentsgebäude zu machen.

Das wird schwierig ohne Hubschrauber. Denn auf der stadtauswärtigen Straßenseite bekommt man den historistischen Prunkbau nicht aufs Bild. Und von der Innenstadt aus trennen täglich rund 30.000 Fahrzeuge den Betrachter vom Objekt. Parlament, Burgtheater, Staatsoper - Mitteleuropas prächtigster Boulevard brummt wie eine provinzstadträndische Ausfallstraße.

Außer am Mittwoch, 22. September. Dann laden Radlobbys und Umweltschützer einige Stunden zum "Rasen am Ring". Anlässlich der europaweiten Mobilitätswoche entrollen sie eine Wiese, picknicken auf Klappstühlen und demonstrieren gegen das, was ihnen zufolge urbane Lebensqualität so massiv beschneidet: das Auto.

Die regierende Wiener SPÖ steht


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