Große Oper mit Broten

Stadtleben | aus FALTER 38/10 vom 22.09.2010

Kaum zu glauben, aber wahr: Das Theatercafé ist wieder da. Größer und purer

Lokalkritik: Florian Holzer

Das Theatercafé - was haben wir darüber nicht schon alles geschrieben. Weil es nämlich kaum ein Lokal gab, dessen Performance dermaßen kurvig verlief: 1998 wurde aus einem denkbar unpassend platzierten Supermarkt im Erdgeschoß des Theaters an der Wien ein panoramaverglastes Café gemacht. Hermann Czech gestaltete es in seiner typischen Art, eröffnen wollte das damals noch "Pausenraum" genannte Lokal aber nicht und nicht.

Im Winter 1998 dann doch, Kantinenprofi Ivo Brnjic machte das Theatercafé zum Fokus der damals erst zart knospenden Naschmarktszene, Küchenchef Alexander Mayer definierte eine neue Form der Wiener Szeneküche. 2001 ging Mayer dann weg, andere blieben selten lange, Mayer kam wieder, ging wieder, einen letzten Höhenflug erlebte das Theatercafé unter Koch Herbert Malek, dessen ehrgeizige Speisekarte (ungefähr 50 Gerichte) den einstigen Status des Lokals aber auch


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