Kochen als Lebenskunst

Stadtleben | aus FALTER 38/10 vom 22.09.2010

Warum ich ein Kochbuch geschrieben habe. Ein Bekenntnis und zwei, drei Begründungen

Essay: Armin Thurnher

Ich gebe zu, ich habe es getan. Auch ich habe ein Kochbuch geschrieben. Meine Entschuldigung: Seit mehr als zehn Jahren veröffentliche ich Kochrezepte. Was heißt! Mein erstes Rezept erschien vor über einem gefühlten Vierteljahrhundert im Falter, und es war naturgemäß eines über Kässpätzle. Die meisten Kässpätzlerezepte taugen nichts. Mich machte sicher, dass mein Rezept von meiner Mutter stammte. Und dass ich es dutzende Male mit Erfolg an Gästen und Freunden ausprobiert hatte; selbst Mit-Alemannen (Fellow-Allemans) gaben zu, dass sie nur selten bessere Spätzle gegessen hatten.

Drei Dinge lernte ich aus diesem Rezept. Erstens, es kommt nicht nur auf die Verfahrensweise an, nicht nur aufs richtige Rezept. Man benötigt zweitens das richtige Werkzeug, und drittens muss das Material passen. Material: drei Käse. Bergkäse (Vorarlberger Alpkäse) liefert in Kombination mit Sauerkäse


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