Wien, wo es isst

Praterstern: rund um den neuen Fastfoodbahnhof

Kulinarischer Grätzel-Rundgang

Stadtleben | aus FALTER 38/10 vom 22.09.2010

Lokalaugenschein: Florian Holzer

Die Mutter aller Kreisverkehre. Ort, an dem Besitzer von tiefergelegten Mittelklassewagen nicht anders können, als ordentlich aufs Gas zu steigen. Schnittpunkt von so unterschiedlichen Lebenswelten wie Prater, lebendiger Prater- und toter Lassallestraße. Und in der Mitte der neue Bahnhof, Beispiel für die Planlosigkeit österreichischer Gastronomieplanung im öffentlichen Bereich.

Mit der Gastropopulation dieses Bahnhofs werden wir uns einmal detailliert befassen, aus Aktualitätsgründen diesmal nur auf das Café de Paris hinweisen: ein systemgastronomisches Konzept, das schon Erfolge in Leoben, Graz und Linz feierte, rund um das Fragment eines Minimundus-Eiffelturms mehr oder weniger französische Gerichte anbietet und sich dem Vernehmen nach von hier verbröseln wird. Also wenn Café de Paris, dann rasch.

Venezianisches Café

Jetzt aber zu Stätten, die's noch länger geben wird: der Dogenhof, zum Beispiel, eines der schrägsten Kaffeehäuser der Stadt,


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