Zeit für einen Wechsel?

Steiermark | aus FALTER 38/10 vom 22.09.2010

Eine Nachschau in zwei Gemeinden, in denen die SPÖ bei der Wahl 2005 riesige Zuwächse einfuhr. Wie sieht's dort heute aus?

Reportage: Donja Noormofidi, Gerlinde Pölsler

Elektrische Weidezäune, dösende Kühe und viel Grün - so präsentiert sich die 1200-Seelen-Gemeinde Mitterberg im Bezirk Liezen. Bauernhöfe und Tourismusbetriebe prägen das Wirtschaftsleben im Luftkurort, eigentlich ein typisches ÖVP-Pflaster. Mitterberg war auch lange Zeit schwarz. Doch bei der Landtagswahl im Jahr 2005 fuhr die SPÖ hier mit plus 25,4 Prozentpunkten steiermarkweit die höchsten Zuwächse ein.

In Fernitz im Grazer Speckgürtel stechen die penibel gepflegten Blumenarrangements ins Auge. Drei Mal wurde der Ort zum schönsten Blumendorf gekürt. Viele Häuser sind neu, die Einwohnerzahl hat in den letzten dreißig Jahren um die Hälfte zugelegt und hält bei 3000, Fernitz ist als über 800 Jahre gewachsenes Dorf hübscher als andere Umlandgemeinden. Die ÖVP, die den Bürgermeister stellt, fuhr hier


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