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Wie die Motten um die Neonröhre

Lexikon | aus FALTER 38/10 vom 22.09.2010

Die 1957 geborene Wienerin Brigitte Kowanz wurde vor allem für ihre Lichtskulpturen bekannt, in denen Dimensionen wie Raum, Zeit und Information verhandelt werden. Die Künstlerin verarbeitet für ihre Neonplastiken zum Beispiel Textbrocken, Zahlenreihen oder andere Codierungen, womit sie die Denk- und Wahrnehmungsmuster der Betrachter beleuchten möchte. Die Retrospektive verfolgt Aspekte ihres Schaffens seit den 80er-Jahren, die in neuen Licht- und Spiegelinstallationen aktuelle Umsetzungen finden. So hat Kowanz die Wände des großen Saales mit Spiegelflächen bedeckt, in dem die Reflexionen ins Unendliche gehen. Auch die Museumsfassade und der Uniqa Tower werden für die Dauer der Schau mittels Licht zum Display. NS

Mumok, bis 3.10.


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