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Der österreichische Dokfilm: 10 Stichproben

Lexikon | Joachim Schätz | aus FALTER 38/10 vom 22.09.2010

Zu ihrem zehnten Geburtstag hat dok.at, die IG Österreichischer Dokumentarfilm, zehn Kuratorinnen und Kuratoren eingeladen, je eine österreichische Kinodoku auszuwählen. Das Ergebnis wird unter dem Titel "Imaginationen des Realen" im Filmmuseum gezeigt und mit den Filmschaffenden diskutiert. Die Stichproben reichen von Arash T. Riahis charmantem "Exile Family Movie" (2006) bis zu Ulrich Seidls wohl härtestem Film, "Tierische Liebe" (1995), und Anja Salomonowitz' Planspiel "Kurz davor ist es passiert" (2006), das unter Umgehung eingeübter Bildrhetoriken von Frauenhandel berichtet. Tipp der Woche: Diesen Sonntag ist mit Michael Pilz' 5-stündiger Bergbauernstudie "Himmel und Erde" (1979-82) nicht nur ein Meilenstein des österreichischen Dokumentarfilms zu sehen, sondern einer der besten Filme der 80er, Punkt.

Filmmuseum, bis 6.10.


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