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Michael Haneke: aus dem Archiv der Vergletscherung

Lexikon | Joachim Schätz | aus FALTER 39/10 vom 29.09.2010

Das Schaffen von Österreichs prominentestem Autorenfilmer, Michael Haneke, ist Gegenstand einer Personale des Filmarchivs Austria. Während Hanekes Kinoarbeiten seit dem kantigen Debüt "Der siebente Kontinent" (1989) hierzulande einigermaßen bekannt sind, bietet die bislang umfangreichste Werkschau in Österreich auch die rare Gelegenheit, das verfestigte Bild vom klirrenden Moralisten und Stilisten Haneke an seinem Fernsehschaffen zu überprüfen: etwa an der Ingeborg-Bachmann-Adaption "Drei Wege zum See" (1976) oder dem an Cassavetes orientierten Liebesdrama "Variation" (1983). Eine Carte-blanche-Auswahl mit Filmen von Chaplin bis Bresson und Tarkovskij ergänzt die Schau, und ein Werkstattgespräch (11.10.) gewährt Einblicke in Hanekes Handwerk.

Ab Fr im Metro


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