Kritiken

T-Virus: Das Ende der Menschheit naht

Lexikon | Stefan Kluger | aus FALTER 39/10 vom 29.09.2010

Resident Evil kam vor acht Jahren auf die Leinwand. Da erhielt die berühmte Videospielreihe endlich eine Umsetzung. Regie führte damals Paul Anderson, der nun auch für "Resident Evil: Afterlife" verantwortlich zeichnet. Dank dem modernen Fusion-Camera-System - war bereits bei "Avatar" im Einsatz, von James Cameron entwickelt - ist die 3-D-Action im vierten Teil dermaßen grandios in Szene gesetzt, dass man gelegentlich über die durchwegs schwachen Dialoge hinwegsehen kann; treibender Industrial Sound unterstreicht gekonnt die visuelle Wucht. Während die hübsch in Form gebrachten, aber dennoch müde wirkenden Darsteller nichts zur unheimlichen Atmosphäre beitragen können, erzeugt die Besinnung auf alte Tugenden - enge Räume, übermächtige Gegner - immerhin den einen oder anderen angenehmen Schauer.

Derzeit im Kino


Diese Artikel könnten Sie auch interessieren:


Anzeige

Anzeige