Wien, wo es isst

Jonasreindl: der kulinarische Bim-Teilchenbeschleuniger

Kulinarischer Grätzel-Rundgang

Stadtleben | aus FALTER 39/10 vom 29.09.2010

Lokalaugenschein: Florian Holzer

Weil jetzt ja wieder diese Uni anfängt. Und wer zur Uni geht, der geht auch von der Uni wieder weg, und dass man in diesen beiden Momenten das "Jonasreindl" aka Station Schottentor tangiert, ist ja überaus wahrscheinlich.

Der wirklich gute Espresso

Weil hier stets viele Menschen warten, siedelte sich schon in den Frühzeiten des Jonasreindl zahlreiche Gastronomie an, Espressos, ab Mitte der 80er-Jahre dann die Pizzaschnitter, später dann die vanillebuttrigen Kangal-Shops, in den vergangenen Jahren vor allem Bäckereiketten. Es gibt hier aber auch wirklich Gutes, nämlich die Kaffeeküche: vor dreieinhalb Jahren von Werner Mühlbauer gegründet und von Chieh-Shu Tzou (der auch schon das Shanghai-Tan designte) gebaut, pur, dunkel, aufs Wesentliche reduziert. Und das Wesentliche ist hier: Espresso. Der kommt von der kleinen Grazer Start-up-Rösterei Tribeka (Trink Besseren Kaffee) und wird hier selbstverständlich nach dem Triester Reinheitsgebot gebrüht,


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