Was war und was wird: Das haben sich die Steirer selbst zuzuschreiben

Steiermark | aus FALTER 39/10 vom 29.09.2010

Analyse: Thomas Wolkinger

Im Endspurt des Wahlkampfs hat Hermann Schützenhöfer noch Gott und die Welt bemüht. Der berühmteste Steirer weltweit, Arnold Schwarzenegger, schrieb völlig überraschend einen Brief an den zweitwichtigsten Steirer im Steierland, den der auch noch schnell als Inserat abdrucken ließ. "You don't have much to fear", schreibt der Governator da aufmunternd. Auch der Chefredakteur der steirischen Ausgabe der berühmtesten österreichischen Zeitung leistete völlig überraschend Schützi-Hilfe. Noch am Donnerstag schrieb Steirerkrone-Chef Christoph Biró: "Für die Grazerinnen und Grazer wäre ein Landeshauptmann Schützenhöfer auf jeden Fall besser."

Es ist inzwischen kein Geheimnis mehr, dass weder dem weltberühmtesten Steirer noch dem österreichberühmten Chefredakteur gelang, den zweitwichtigsten Steirer auf Anhieb zum wichtigsten zu machen. Und langsam scheint sich dieses Faktum auch bis in den innersten Zirkel der steirischen ÖVP herumgesprochen zu haben,

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