Über "verbrecherische Politik" und "Scheindemokratie"

Steiermark | aus FALTER 39/10 vom 29.09.2010

Gerhard Kurzmann, FPÖ-Landesrat in spe, attackiert Slowenien und Tschechien

Bericht: Herwig G. Höller

Im Grazer Stadtarchiv, wo der FPÖ-Parlamentarier und Magistratsbeamte Gerhard Kurzmann noch zu 25 Prozent tätig ist, beschreibt man ihn als ruhigen, äußerst netten und geradezu vorbildlichen Kollegen. Parteipolitik sei am Arbeitsplatz überhaupt kein Thema - auch nicht in privaten Gesprächen, in denen er gerne über seine Bergtouren erzählt.

Auf der politischen Bühne vermittelt der studierte Historiker, Mitglied der SS-Veteranenorganisation Kameradschaft IV und seit 2006 Landesparteiobmann der steirischen FPÖ, jedoch einen ganz anderen Eindruck. Seit geraumer Zeit poltert er gegen eine "dritte Türkeninvasion" und spricht ganz in der steirisch-deutschnationalen Tradition davon, dass Graz wie schon im 16. Jahrhundert ein Bollwerk bleiben soll.

Ein anderes Thema bewegt Kurzmann politisch aber noch mehr, selbst am Rande der FPÖ-Siegesfeier im Grazer Lokal Wartburg: Seine Eltern stammen


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