„Weltstadt Wien wählt“

Special | Sabine Edith Braun | aus FALTER 40/10 vom 06.10.2010

Ein kurzer Rückblick auf die Wiener Gemeinderatswahlen seit 1945. Außerdem eine kommentierte Liste der Wiener Bürgermeister und ihrer Leistungen für die Stadt seit der Mitte des vorigen Jahrhunderts

Die Wiener Wahlen haben ihre Tradition – seit 1945 verlaufen sie friedlich und in geordneten Bahnen.

1945 (25. November)

Erst durch diese Wahl war Theodor Körner demokratisch legitimiert. Mit 58 Mandaten erreichte die SPÖ die absolute Mehrheit; dennoch gab es eine Proporzregierung bestehend aus den drei antifaschistischen Parteien SPÖ, KPÖ und ÖVP. Die ÖVP hatte sich nach dem Krieg neu gegründet. Das Wort „christlich“ wurde aus dem Namen gestrichen, da die Partei Wählern aller Konfessionen offenstehen wollte.

Schwer enttäuscht von der Wahl waren die Kommunisten, sie hatten sich mehr erhofft als nur acht Prozent. Von drei Stadträten (Karl Steinhardt für Wohlfahrtswesen, Ernst Fellinger für Ernährungswesen und Viktor Matejka für Kultur und Volksbildung), die die KPÖ im April


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