„Hochrechnung ist nichts für Puristen“

Special | Laura Ari | aus FALTER 40/10 vom 06.10.2010

In jeder Wahlnacht hat er seine „fifteen minutes of fame“: Einblicke in das Dasein des Wahlforschers Christoph Hofinger sowie ein Interview mit ihm über die Güte der Wahlberichterstattung österreichischer Medien

Noch ist es ruhig im Institute for Social Research and Consulting (SORA). So ruhig wie der Morgen des Wahlsonntages. Christoph Hofinger liegt im Bett und versucht noch ein wenig zu schlafen. Doch die Gedanken an die bevorstehende Wahl lassen ihn nicht ruhen. Schließlich steht er auf und geht wie immer an Wahlsonntagen einen Kaffee trinken. Er kann eh nur warten. Bis das Telefon zu klingeln anfängt. Zuerst noch zaghaft, dann in immer kürzer werdenden Intervallen. Der Tag der „fifteen minutes of fame“ hat begonnen. Und er wird lang werden.

Drei Monate vor der Wahl

wächst der Stress stetig an

Im Kopf des Wahlforschers beginnen sich langsam die Gedanken an die Wahl zu manifestieren. Sie werden sich in den nächsten Wochen ausweiten und bis zum Wahltag vom Großteil seines


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