Interview mit dem Wahlforscher Christoph Hofinger

Special | aus FALTER 40/10 vom 06.10.2010

Von wem erhalten Sie die Zahlen zur Hochrechnung?

Christoph Hofinger: Die Landeswahlbehörden stellen die Zahlen im Internet bereit, außer es ist eine Bundeswahl, da schicken die Landeswahlbehörden sie zuerst an das Innenministerium und dieses leitet sie dann gesammelt an den ORF weiter.

Bei der kommenden Wien-Wahl ist das Innenministerium nicht involviert, da es sich nicht um eine Bundeswahl handelt. Das Innenministerium ist bei Nationalrats-, Bundespräsidenten-, EU-Wahlen oder Volksabstimmungen involviert. Bei der Gemeinderatswahl in Wien repartieren die Sprengel die Zahlen an die MA 62.

Bei Wahlschluss um 17 Uhr stehen uns die Daten noch nicht zur Verfügung, es dauert ein wenig, aber sobald eine repräsentative Anzahl an Sprengeln eingetroffen ist, können wir eine Hochrechnung erstellen und senden.

Es wird ein Bild gezeichnet, das sich aus öffentlichen Umfragen ergeben hat. Dabei handelt es sich um einen sogenannten „Pole of the Polls“, noch nicht um eine Hochrechnung. Hierzu „mitteln“


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