„Ich muss einfach immer zuhören“

Special | aus FALTER 40/10 vom 06.10.2010

Der Komponist Johannes Maria Staud über die Qualitäten des Handwerks, künstlerische Schnellschüsse und eine improvisierte Selbsttherapie

Interview: Carsten Fastner

In Frankreich streiken mal wieder die Kulturarbeiter, und diesem Protest fiel auch Johannes Maria Staud zum Opfer. In Straßburg wurde die Uraufführung seines Orchesterwerks „On Comparative Meteorology“ (in der Neufassung) abgesagt; stattdessen erklingt das Stück nun am Eröffnungsabend von Wien Modern 2010 zum ersten Mal.

Das passt bestens ins Programm; der Schwerpunkt, den das Festival dem jungen österreichischen Komponisten heuer widmet, wird somit umso prominenter. Neben dem Eröffnungskonzert steht noch eine weitere Uraufführung durch das RSO Wien und das Arditti Quartet an, zudem ein Porträtkonzert zu Staud und Morton Feldman durch das Ensemble Phace, die Aufführung eines Klaviertrios durch das Ensemble Lux – und eine Premiere der anderen Art: Im Rahmen der von Patrick Pulsinger kuratierten Festivalreihe „Feld(man)


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