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Zurück am Schreibtisch: Neues von Werner Kofler

Lexikon | aus FALTER 40/10 vom 06.10.2010

Der aus Villach stammende, seit vielen Jahren im dritten Bezirk lebende Werner Kofler (Jg. 1947) ist immer stiller geworden. Das Gros seines Werks datiert aus den 70ern und 80ern, darunter das furiose Jugend-in-der-Provinz-Buch "Guggile" und der Amoklauf "Konkurrenz". Auf die 1988 bis 1991 veröffentlichte Trilogie "Am Schreibtisch", "Hotel Mordschein" und "Der Hirt auf dem Felsen", zweifellos sein literarisches Hauptwerk, folgten nur mehr kürzere Texte. Zuletzt wurde dem Sprachmächtigen vermehrt am Theater gehuldigt. Soeben ist in der Edition Sonderzahl wieder mal ein Bändchen mit zwei neuen Prosastücken erschienen. Kofler bewegt sich in "Zu spät" auf sehr engem Raum, den freilich vermisst er bis heute wie kaum ein zweiter Schriftsteller. Die Einleitung bei der Buchpräsentation besorgt der Germanist Johann Sonnleitner. SF

KiP - Kunst im Prückel, Mo 19.00


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