Frauen Arbeit Film: Immer schön flexibel bleiben!

Lexikon | Michael Omasta | aus FALTER 40/10 vom 06.10.2010

In der zehnteiligen Diskussionsreihe "Frauen Arbeit Film", die Brigitte Mayr und Sabine Perthold für Synema - Gesellschaft für Film und Medien konzipieren, geht es diesmal um geregelte Arbeitszeiten (ein Hohn!), Multitasking (eine Pflicht!) sowie ums Disponieren, Konzipieren, Organisieren.

Projektarbeit, so die Ausgangshypothese, ist wie Punchingball-Schlagen: Sie entwickelt Eigendynamik und schwingt gerne auf unerwarteten Bahnen zurück. Insbesondere im Prekariat, dem neuen Dauerzustand einer ganzen Generation von jungen Filmerinnen, sind Organisationstalent, Flexibilität und Anpassungsbereitschaft gefragt.

Sieben Frauen, die diese Qualitäten auf sich vereinen, sprechen über Alltag und Praxis in ihrem jeweiligen filmischen Berufsfeld: Annja Krautgasser (Videokünstlerin), Margot Pilz (Medienskulpteurin), Niki Mossböck (Cutterin), Katharina Mückstein (Autorin, Produzentin), Veronika Hlawatsch (Tongestalterin), Astrid Heubrandtner (Kamerafrau) und Karin Berger (Filmemacherin). Moderation auf Abruf: Mayr und Perthold, Begrüßung durch Berthold Ecker, Direktor des Museums auf Abruf.

Museum auf Abruf, Do 7.10., 18.30 (Eintritt frei)


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