Wie schlimm ist die rote Freunderlwirtschaft, Herr Häupl?

Politik, FALTER 40/10 vom 06.10.2010

Wien hat nicht nur den Ruf einer lebenswerten, sondern auch stark von der SPÖ dominierten Stadt. Bürgermeister Michael Häupl erklärt, wie er mit der Macht umgeht

Interview: Julia Ortner, Barbara Tóth

Michael Häupl will es jetzt noch einmal wissen. Am 10. Oktober verteidigt der Bürgermeister für seine SPÖ die absolute Mehrheit - die ist in der Bundeshauptstadt dank mehrheitsfreundlichem Wahlrecht schon mit 47 bis 48 Prozent zu haben.

Unter Häupls langjähriger Regierung gewinnt Wien diverse Rankings zur Lebensqualität, muss sich aber auch Kritik gefallen lassen: über öffentliche Aufträge für SPÖ-nahe Unternehmen oder mangelnde Kontrolle von Großprojekten. In seinem weitläufigen Büro empfängt Häupl zu einem Gespräch über Filz, Nepotismus und Transparenz.

Falter: Herr Bürgermeister, haben Sie viele Freunde?

Michael Häupl: Ja, ich gehe davon aus. Ich hoffe, dass ich auch noch viele habe, wenn ich nicht mehr Bürgermeister bin.

Man hält Sie auch für einen Mann mit vielen

  2086 Wörter       10 Minuten
Bestellen Sie hier ein FALTER-Abo Ihrer Wahl inklusive Online-Zugang, um diesen sowie alle anderen FALTER-Artikel sofort im Volltext zu lesen.
Holen Sie sich hier Ihren Online-Zugang und lesen Sie diesen sowie alle anderen FALTER-Artikel sofort im Volltext.

Lesen Sie diesen Artikel in voller Länge mit Ihrem FALTER-Abo-Onlinezugang.

Passwort vergessen?
Bitte liken Sie den FALTER auf Facebook:
Diese Artikel könnten Sie auch interessieren:

Alle Politik-Artikel finden Sie in unserem Archiv.

Anzeige

Anzeige