Warum schaut die neue Futurezone wie die alte aus? Darf der Kurier das?

Medien | aus FALTER 40/10 vom 06.10.2010

Ende September musste der ORF die Futurezone einstellen, eine Folge des vielkritisierten großkoalitionären ORF-Gesetzes. Das Portal war eine wichtige Anlaufstelle für Netznachrichten und eines der wenigen eigenständigen redaktionellen Angebote auf ORF.at. Der Kurier kaufte die Marke. Wer in den nächsten sechs Monaten futurezone.orf.at ansteuert, landet automatisch auf futurezone.at. Die neue Futurezone schaut fast zur Gänze aus wie die alte. Das sorgte schon für Irritation, manch ein ORF-Mitarbeiter war überrascht, dass der Kurier das Design übernehmen durfte. "Wir möchten natürlich weiterhin die bestehende Community der Futurezone bestmöglich im gewohnten Umfeld bedienen", meint Kurier-Geschäftsführer Thomas Kralinger. Seinen Angaben nach kaufte sein Medium nicht nur den Markennamen, sondern auch die grafische Oberfläche. Einen wesentlichen Unterschied gibt es aber: Die einstige Redaktion bleibt weiterhin beim ORF, die neue Futurezone wird von Kurier-Journalist Gerald Reischl geleitet. IB


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